Bottroper Frechdax 2026
Während andere Indizes schwächeln, bleibt der Bottroper FrechDAX stabil
Kultur-Initiative Konjungtur und die Vereinte Volksbank laden auch 2026 wieder ein zur feierlichen Verleihung des begehrten Preises für satirische Leistungen. Drei Kleinkünstlerinnen und Kleinkünstler werden ausgezeichnet, weil sie es wagen, die Wahrheit mit Lachen zu sagen. Jetzt Tickets sichern.
Kabarettist Benjamin Eisenberg
moderiert den Abend und nominiert zusammen mit Konjungtur vorab die Künstlerinnen und Künstler, die sich durch frühere Auftritte in Bottrop den Preis verdient haben. Karten gibt’s online unter im VB-Shop.de, in der Bank und in der Humboldt-Buchhandlung Bottrop.
Maladée
Maladée ist eine echte Show-Diva: Sie gibt sich manifique dramatique. Die Chantöse liebt den großen Auftritt. Doch das Grand Desastre droht, denn irgendwas gibt es immer, das der Diva nicht passt. Ihr Publikum muss schon einiges leisten, um in den Genuss ihrer betörenden Stimme und anmutigen Darbietung zu kommen – Körperkontakt inklusive. Improvisation gehört zu den künstlerischen Freiheiten, die sie sich nimmt. Alles ist möglich, und soviel ist sicher: Männer stehen Schlange, um sie auf Händen tragen zu dürfen; Frauen geben sich bewundernd ihrer Schadenfreude hin. In Bottrop hat sie die Zuschauer schon des Öfteren regelrecht von den Stühlen gerissen. In Hamburg ist sie längst Kult und macht sich gerade bundesweit einen Namen mit ihrem Debüt-Programm „Voilà, da bin isch!“ und dem neuen Solo: „Nachgelegt!“ U.a. gewann sie vor kurzem den renommierten Kleinkunstpreis „Tuttlinger Krähe“. Da darf der „Bottroper FrechDAX“ nicht fehlen.
Tilman Lucke
Tilman Lucke brachte in Berlin im renommierten Kabarett-Theater „Die Distel“ mit seinem Format „frisch gepresst“ monatlich eine satirische Late-Night-Show über die Bühne und lädt nun in seinem Heimatland Baden-Württemberg regelmäßig zum „Zungenspitzer-Festival“. Momentan ist er unterwegs mit seinem Solo „Generaldebilmachung“, denn diese herrscht gerade im Land: Der Kanzler schwankt zwischen Sondervermögen und Unvermögen; über sechs von sieben Brücken kannst du nicht mehr gehen; die Post transportiert ihre Briefe inzwischen mit der Deutschen Bahn; und das Internet spinnt auch täglich – in ländlichen Regionen sogar schon vor dem Einschalten. Deutschland steht im Regen, aber leider regnet es kein Hirn. International sieht es nicht viel besser aus: Man liefert sich ein globales Deppenrennen. Man denkt, die Satire kann der Realität zurzeit nur wie einem verpassten Bus hinterherwinken, doch dem Wahl-Berliner Lucke gelingt es in seinem zehnten Solo trotzdem, mit intelligentem Polit-Kabarett noch eins draufzusetzen.
Ingo Oschmann
Ingo Oschmann steht seit über 30 Jahren auf der Bühne und ist gleich mit mehreren Programmen unterwegs. Neben seinem Best-of „Freiheit“ spielt er vor allem sein aktuelles Solo „HerzScherz“ und lädt die Zuschauer ein, gemeinsam mit ihm in die Welt der humorvollen Herzensangelegenheiten einzutauchen, wenn er mit seinem unverwechselbaren Charme und Witz die kleinen und großen Herausforderungen des Alltags beleuchtet. Der gebürtige Bielefelder verbindet gute Stand-up-Comedy mit Wiedererkennungseffekt, pfiffige Improvisation und spannende, verblüffende Zaubertricks zu einer Performance der Extraklasse. Das macht er seit mehr als drei Jahrzehnten auf Deutschlands Bühnen, im Fernsehen, im Radio und: richtig gut. Alles nach dem Motto: „Lacht kaputt, was euch kaputt macht!“ Die Zuschauer staunen und lachen im Sekundentakt, und die Presse sprüht vor Lob: „Ingo Oschmann schafft es gekonnt, auf spontane Einwürfe des Publikums zu reagieren, seine Bühnenauftritte zeichnen sich durch die aktive Beteiligung der Gäste ebenso aus, wie durch die spritzige Mischung aus guter Laune, Witz und doch auch tiefsinnigeren, nachdenklicheren Themen“ (Rhein-Neckar-Zeitung). https://www.ingo-oschmann.de
Freitag, 09. Oktober 2026, Alte Börse Bottrop, Kirchhellener Str. 10. Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.
Karten gibt’s online im VB-Shop.de, in der Bank und in der Humboldt-Buchhandlung Bottrop – solange der Vorrat an Frechheit reicht.
Pressetext Konjungtur
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Theater Oberhausen: Pünktchen und Anton. Copyright Axel J. Scherer


