One Billion Rising
Bottrop tanzt gegen Gewalt an Frauen
Bereits seit mehr als zehn Jahren findet weltweit am 14. Februar die Aktion „One Billion Rising“ als Protest gegen Gewalt an Frauen und Mädchen statt. Auch in Bottrop hat sich diese Aktion zur Tradition entwickelt. Am vergangenen Freitag (14. Februar) versammelten sich rund 100 Bottroperinnen und Bottroper auf dem Kirchplatz an der Cyriakuskirche, um gemeinsam mit Musik und Tanz ein starkes Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
Das diesjährige Motto lautete: „Rise for Empathy – Erhebe dich für das Mitgefühl“. Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, häusliche Gewalt und Femizide sind erschütternde Beispiele für fehlende Empathie. „One Billion Rising“ forderte daher in diesem Jahr verstärkte Prävention gegen häusliche und sexualisierte Gewalt sowie erweiterte Hilfsangebote für Täter. Ein passendes Signal setzte die Politik am gleichen Tag mit der Verabschiedung des Gewalthilfegesetzes im Bundesrat.
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Gemeinschaftliches Engagement für ein wichtiges Thema
Die Veranstaltung in Bottrop wurde maßgeblich vom Frauenzentrum Courage e.V. organisiert. Unterstützt wurde es von Leia Müller von der Tanzschule Peter Frank, die mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Choreographie zu „Break the Chain“ von Tena Clark einstudierte. Für die musikalische Untermalung sorgten Sabine Bloch und André Urban, zwei Bandmitglieder der Gruppe AME.
Unter den Teilnehmenden befand sich auch Oberbürgermeister Bernd Tischler, der sich seit Jahren für die Aktion in Bottrop engagiert. „Die Stadt Bottrop bekennt sich klar gegen Sexismus und gegen Gewalt an Frauen. Das Thema liegt mir besonders am Herzen. Deshalb unterstütze ich die lokalen Netzwerke und die Gleichstellungsstelle der Stadt Bottrop gerne dabei, Strukturen zu etablieren und zu verbessern, die allen gewaltbetroffenen Frauen und Kindern in unserer Stadt zugutekommen. Weltweite Aktionen wie One Billion Rising sind essenziell, um das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen. Dem Frauenzentrum Courage e.V. danke ich für die Organisation dieser wichtigen Veranstaltung.“
Auch Susanne Lehmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bottrop, freut sich über die anhaltende Unterstützung in der Stadt: „Ich bin stolz auf die starken Netzwerke gegen Gewalt, die wir hier in Bottrop haben. Ich unterstütze das Frauenzentrum Courage e.V. und alle beteiligten Akteurinnen dabei, immer wieder öffentlich auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.“
Ein starkes Zeichen gegen Gewalt
Mit der diesjährigen Aktion hat Bottrop erneut ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt. Die große Beteiligung zeigt, wie wichtig es ist, das Thema immer wieder in den öffentlichen Diskurs zu bringen.
Pressetext Stadt Bottrop
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