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Neujahrsempfang

Sister Act in der Kulturkirche Heilig Kreuz

Mit einem herzlichen Empfang startete der Verein Kulturkirche Heilig Kreuz e.V. am Sonntag, dem 18. Januar 2026, in das neue Jahr. Unter dem Vorsitz von Dirk Helmke und Heike Biskup begrüßte der Verein seine Mitglieder und Gäste in der vertrauten Atmosphäre der Kulturkirche.

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Prominente Worte und herzlicher Applaus

Prominente Bürger*innen und gleich mehrere Bürgermeister waren der Einladung gefolgt, ein Zeichen für die enge Verbundenheit zwischen Stadtgesellschaft und Kulturverein. Oberbürgermeister Mathias Buschfeld, seit Kurzem ebenfalls Mitglied im Verein der Kulturkirche, hielt eine kurzweilige und zugleich nachdenkliche Ansprache. Er fand Worte, die viele Anwesende erreichten, und erhielt dafür ehrlichen Applaus.

Musik, Rückblicke und Grünkohl

Nach dem Sektempfang folgte ein abwechslungsreiches Programm mit Rückblicken auf das vergangene Jahr und einem Ausblick auf kommende Projekte. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von festlicher Orgelmusik, die das traditionelle Grünkohlessen begleitete.

Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag der missionsärztlichen Schwestern, deren Missionsgemeinschaft sich direkt neben der Kirche befindet und die über ihre Arbeit und ihr Engagement berichteten. Ihr Beitrag bot interessante Einblicke in den Alltag ihres Wirkens und zeigte, wie nah sich gelebter Glaube und praktische Hilfe begegnen können.

Sister Act – die Schwestern von nebenan

Die missionsärztlichen Schwestern an der Scharnhölzstraße 37 in Bottrop gehören zur international tätigen katholischen Ordensgemeinschaft der Medical Mission Sisters. Gegründet wurde die Gemeinschaft 1925 von der Ärztin Dr. Anna Dengel, die Frauen in benachteiligten Regionen medizinische Versorgung ermöglichen wollte. Aus dieser Idee ist im Laufe der Jahrzehnte ein weltweites Netzwerk entstanden, in dem Schwestern in Medizin, Pflege, Sozialarbeit und Seelsorge tätig sind.

Engagement vor Ort

In Bottrop engagieren sich die Schwestern seit 2004 insbesondere für Sterbende und Trauernde, für Familien in Belastungssituationen sowie für Migrantinnen und Migranten. Sie arbeiten eng mit Krankenhäusern, Hospizen und sozialen Einrichtungen zusammen – und schenken den Menschen vor allem Zeit: zum Zuhören, Aushalten und dazu, neue Wege zu wagen. Wer den Kontakt sucht, findet an der Scharnhölzstraße 37 eine offene Tür für Gespräche, geistliche Begleitung oder konkrete Unterstützung.

Spirituelle Angebote und weltweite Vernetzung

Im Missionshaus neben der Kulturkirche Heilig Kreuz bieten die Schwestern zudem spirituelle Veranstaltungen wie Meditationsabende an, die Raum für Stille und Begegnung schaffen. Von Bottrop aus unterstützen sie darüber hinaus weltweite Gesundheits- und Sozialprojekte und verbinden so das lokale Engagement mit einem Netz gelebter Solidarität rund um den Globus.

Fotos und Text: Udo Schucker

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