„Aufatmen“ in St. Franziskus
Offizielle Gastgeberstadt ist Bottrop bei der Manifesta 16 nicht, und doch drängt sich die Stadt durch die Initiative des Künstlerkollektivs Bottrop mit eigenem Ton ins Programm. Im Rahmen des Manifesta-16+-Programms, das bewusst die Ränder stärkt, nutzt Bottrop die Bühne für eine leise, aber selbstbewusste Intervention.
Ab dem 1. August (Vernissage ab 14 Uhr) übernimmt das Künstlerkollektiv Bottrop die St. Franziskuskirche und bespielt den sakralen Raum bis zum 20. September 2026. „Aufatmen“ heißt das Projekt, und der Titel ist mehr als nur wohlklingend: Er setzt einen Kontrapunkt zur oft überhitzten Biennale-Dramaturgie.
In der denkmalgeschützten Kirche in Bottrop-Welheim trifft kontemplative Architektur auf zeitgenössische künstlerische Positionen. Sieben Wochen lang wird hier nicht nur ausgestellt, sondern auch hinterfragt: Wie viel Ruhe verträgt die Kunst? Und wie viel Kunst braucht der Raum?
If you’re going to St. Franziskus,
Be sure to wear some flowers in your hair.
Eintritt frei. Hingehen. Aufatmen.
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