Hellzapoppin
In der alten Börse ist der Teufel los
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Samstag, 12:46 Uhr. Die Freitagnacht rumort noch in meinem Knochen, als ich an der alten Börse vorbeispaziere. Laute Musik, fröhliches Gelächter. Plötzlich packen mich zwei Karnevalistinnen im traditionellen Ornat und schleppen mich aufs Börsenparkett. Im Saal trifft mich die Bombenstimmung mit der vollen Druckwelle. Nachdem der Tresor geknackt wurde, sind die anwesenden Närrinnen und Narrhalesen mal wieder außer Rand und Band. Die Band „De Droepkes“ heizt das närrische Volk weiter ein und treibt mit ihren Songs die Heiterkeit Richtung Siedepunkt. Ich kann mich der ausgelassenen Atmosphäre nicht länger entziehen, fange an zu steppen, zücke meine Kamera und taumle knipsend durch den Saal.
Nach einer Stunde bin ich schweißgebadet und brauche dringend frische Luft. Jetzt erst einmal in Ruhe einen Kaffee trinken. Rituale. Eine sehr schöne Mittagssause in der alten Börse. Eine Tradition, die Spaß macht. So, das war dann auch mein Kulturbeitrag zur diesjährigen Karnevalssession. Helau!
Fotos und Text: Udo Schucker





















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Gruppenbild der Stadtmeisterinnen und Stadtmeister. Foto: Fachschaft Tennis
