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Sommer-Musique-Fest 2026

Ein paar Impressionen von der frankophilen Sommersonnen­wendfeier vor der Kulturkirche Heilig Kreuz.

Manni Breuckmann

Am 21. Juni wurde es wieder très charmant vor der Bottroper Kulturkirche: Das Sommer-Musique-Fest brachte ein Stück Frankreich mitten ins Ruhrgebiet, inklusive Hitze, Chanson und der leisen Sehnsucht nach einem kühlen Rosé im Schatten.

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Musikalisch wurde es diesmal besonders stimmungsvoll: Chansonnière Cate Evens und die Band „La Vie en Ruhr“ sorgten für französisches Flair

Cate Evens hatte es bei hochsommerlichen 35 Grad nicht leicht, ihr Publikum von den Bänken zu locken. Doch wer glaubt, Hitze bremse große Gefühle, kennt weder Piaf noch Knef. Mit eindrucksvoller Stimme, viel Bühnenpräsenz und einer guten Portion Charme gelang es ihr schließlich doch, die Besucher zum Mitsingen zu verführen. Unterstützt wurde sie dabei von Pianist Markus Schröder, der die Chansons elegant unterlegte.

Die multiplen Persönlichkeiten von „wat gibbet“ zeigten sich begeistert und setzten ihre Hoffnungen nun auf einen deutlich weniger schweißtreibenden, dafür umso kuscheligeren Chanson-Abend im Winter.

Anschließend übernahm „La Vie en Ruhr“ und servierte eine musikalische Mischung nach bewährtem Rezept: eine Prise Jazz, zwei Teelöffel Pop, einen Schuss Soul und ganz viel französisches Lebensgefühl. Im Mittelpunkt: Sängerin Amal, geboren in Marokko, aufgewachsen in Frankreich, zu Hause auf der Bühne. Mit Klassikern von Aznavour und France Gall bis Zaz brachte das Quartett hitzeresistente Bottroper in Bewegung. Einige trotzten tapfer den Temperaturen und wagten sich auf die Tanzfläche.

Pianist Rolf Dehmer steuerte eigens arrangierte Stücke bei, während Sabine Schürmann (Schlagzeug) und Norbert Walde (Bass) für den passenden Groove sorgten, mal tanzbar, mal träumerisch, immer mit einem Hauch von Amour und Savoir-vivre.

Text und Fotos: Udo Schucker

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